Diamant- & Bornitrid (cBN)-Schleifscheiben

in keramischer Bindung

 

Bei dem großen Anwendungsgebiet der keramisch gebundenen Schleifmittel dominiert bei den Superabrasives eindeutig das Schleifmittel Bornitrid (cBN).
Die Temperaturstabilität von Bornitrid (cBN) liegt weit über der des Diamant. Dadurch lassen sich die mit einer zusätzlichen Schutzschicht umhüllten cBN-Körner gut in entsprechende Keramiken einbinden.

Die Herstellung von keramisch gebundenen Diamant-Schleifkörpern beschränkt sich aktuell auf wenige Spezialanwendungen. Die wirtschaftlichen oder technologischen Vorteile anderer Bindungssysteme überwiegen hier meist.

Mit keramischen Bindungssystem lassen sich im Schleifbelag definierte Porenräume erzeugen, die eine gute Kühlschmiermittelzufuhr und eine gute Entsorgung des abgetragenen Werkstoffes ermöglichen. Die Verwendung geeigneter Kühlschmiermittel, meist Schleiföl, ist unabdingbar.

 

Keramisch gebundene cBN-Schleifkörper werden üblicherweise in sehr hohen Konzentrationen, d.h. mit einem sehr hohen Kornanteil am Schleifbelagvolumen hergestellt. Dies hat Auswirkungen auf den Preis, der bei großen Abmessungen des Schleifkörpers, stark durch den Kornanteil beeinflusst wird. Gebräuchliche Konzentrationen sind bei Bornitrid (cBN) z.B. V300, V360, V420 und bei DIamant C125 oder C150.

Auch das Umfeld der Maschine in Bezug auf Steifigkeit und Stabilität, die Verwendung geeigneter Schleifspindeln mit sehr guten Lagerungen, abgestimmte (rotierende) Abrichtwerkzeuge und der Abrichtprozess selbst, sind vor Einsatz des keramischen Schleifkörpers abzuklären.

Der Schleifbelag wird als geschlossener Ring oder in mehreren Segmenten auf den Trägerkörper aus wahlweise Korund-Keramik, Aluminium oder Stahl, aufgebracht.

 

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